Zoo im US-Bundesstaat Kansas installiert Smartflower und hilft damit Madagaskars Primaten

Eine Smartflower kann ab nun im Lee Richardson Zoo von Garden City (US-Bundesstaat Kansas) bestaunt werden. Die „Blume“ versorgt das Primatengebäude und das Flamingo Habitat mit sauberem Solarstrom.

Die Smartflower – deren „Blütenblätter“ exklusiv von Energetica Photovoltaic Industries hergestellt werden – am Zoo Areal diene als visuelle Darstellung der starken Beziehung zwischen erneuerbaren Energien und Naturschutz, so die Zoobetreiber.

Eines der Hauptziele des Lee Richardson Zoos ist es, das Verständnis seiner Besucher für Wildtiere, Naturschutz und die Natur insgesamt zu fördern. Da der Klimawandel 40% der Primatenpopulation weltweit durch extreme Wetterereignisse bedroht, hat es sich der Zoo zur Aufgabe gemacht, über die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und die Vernichtung von Wildtier-Lebensräumen zu informieren.

Aus diesem Grund hat der Zoo Bildungs- und Naturschutzprogramme unter Einbeziehung der Smartflower erstellt. Ein anlaufendes Programm mit dem Titel „Story Time“ beinhaltet das Lesen von Kinderbüchern für Familien vor der Smartflower sowie auf erneuerbare Energien fokussierte Aktivitäten, die von Familien zu Hause weitergeführt werden können.

„Wir wollten etwas, das ein zentraler Bestandteil unserer Naturschutzbotschaft ist und auch von unseren Gästen leicht gesehen werden kann. Unser Ziel ist es, unseren Gästen Wissen über erneuerbare Energien und den Schutz der Tierwelt zu vermitteln, so Max Lakes, stellvertretender Direktor des Lee Richardson Zoos. „Auf diese Weise können sie fundierte Entscheidungen zur Eindämmung des Klimawandels treffen.“

Als neues Exponat und zentraler Mittelpunkt des Zoos zieht die Smartflower jeden Tag zahlreiche Besucher an. Ein Stromerzeugungsmessgerät, zeigt die Energieerzeugungsstatistik graphisch aufbereitet und in Echtzeit an und vermittelt die Funktionsweise der Smartflower.

Der Zoo plant auch, Smartflower-Fans in den sozialen Medien künftig mit Beiträgen zum laufenden Betrieb zu versorgen.

„Wenn unsere Besucher erfahren, dass unsere Smartflower der Sonne folgt, schauen sie gerne auf das Gerät und kommen in wenigen Stunden zurück, um zu beobachten, wie sich die Position der Paneele verändert hat. Für sie ist es eine aufschlussreiche Erfahrung, diesen Unterschied zu bemerken “, sagt Keo Bounpaseuth, Elektrotechnik-Spezialist bei den Garden City Public Utilities.

„Erneuerbare Energien sind von zentraler Bedeutung, um natürliche Lebensräume zu retten und Tieren einen Lebensraum zu bieten. Wir hoffen, dass unsere Smartflower die Menschen dazu inspiriert, über die globalen Auswirkungen des Klimawandels auf wildlebende Tiere nachzudenken und Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu mildern“, so der stellvertretende Direktor Max Lakes. „Wir sind sehr gespannt auf alle Möglichkeiten, wie wir die Smartflower nutzen können, und können es kaum erwarten, allen unsere neue Solarenergiequelle zu zeigen “.